Seit gut 12 Stunden ist Tweetranking.com jetzt online. Also Zeit für ein erstes Fazit. Die wichtigste Erkenntnis des ersten Tages: die Seite funktioniert. Tausende Empfehlungen wurden abgegeben und mit @klauseck und @ibo sind zwei bekannte deutsche Twitterer am häufigsten empfohlen worden, die diesen Effekt hoffentlich auch in der Zahl ihrer neuen Follower gemerkt haben. Aus den Empfehlungen haben sich Kategorien gebildet, die – ähnlich wie das deutsche Twitterversum – einen Schwerpunkt in den Themen Social Media, PR und Medien haben. Auch die Politik-Twitterer sind gut vertreten. Daneben gibt es aber schon Tausende kleinerer Kategorien, die hoffentlich mit Twitter in den Mainstream mitwachsen werden. Wie die Kategorie Fotografie, in der @kwerfeldein und @stilpirat am Ende dieses Tages oben stehen.
Ein Problem stellten die Spammer dar, die sich aber nur kurz auf Tweetranking breit machten. Wir überlegen, ob ein Button „Spammer melden“ ein wirkungsvolles Web-2.0-Tool ist, um die unerwünschten Twitterer fernzuhalten. Heute waren wir noch gnädig; wer sich aber weiterhin nicht an die Spielregeln hält, landet auf einer Blacklist, um die Qualität auf Tweetranking zu garantieren.
Wir denken jetzt natürlich über Weiterentwicklungen nach und sind dankbar für Vorschläge. Gibt es Bedarf für eine API, um die Empfehlungen oder gar ganze Kategorien auf anderen Seiten einzubinden? Welche Personalisierungsfunktionen sind sinnvoll?
Zu danken habe ich vor allem dem Railslove-Team Michael Bumann, Jan Kus und Tim Schneider. Sie haben eine tollen Job gemacht und die Seite in so kurzer Zeit auf die Beine gestellt, dass zwischen der Idee (einem Blog-Post) und dem heutigen Launch gerade einmal sechs Wochen vergangen sind.
Holger Schmidt